Offener Elternabend zum Übergang an die weiterführenden Schulen
Bei einem Elternabend informierten das Team und ehemalige Schüler über den Wechsel.
Zu einem Elternabend hatten die Verantwortlichen der Freie Schule Seligenstadt auch ehemalige Schülerinnen und Schüler eingeladen, um über den Übergang zu den weiterführenden Schulen zu informieren. Rolf von der Lühe begrüßte die zahlreichen Eltern im Namen des Teams. In zwei Gruppen konnten die Eltern die Ehemaligen befragen.
Die ehemaligen Schüler sahen sich im Vorteil in Fähigkeiten wie selbstständiges Arbeiten, Eigenmotivation oder bei der Sprachausbildung in Englisch bzw. Französisch. Inhaltlich hatten sie die Herausforderungen zu meistern, die jedes Kind nach einem Schulwechsel bestehen muss: andere inhaltliche Historie in den einzelnen Fächern und die Integration in eine bestehende Gruppe.
Umstellungen und Irritationen brachten die großen Klassen, die geringere Individualität, der größere Leistungsdruck (insb. bei G8), der häufige Raumwechsel bei Fachunterricht, der Pausenzwang und die Reduktion von Leistungsfähigkeit und Leistung auf Schulnoten, aber auch die häufige Gewalt in den Pausen.
Viele Eltern sorgten sich um den inhaltlichen „Anschluss“ an die neue Klasse, doch das konnten die Ehemaligen entkräften. Sie kamen in allen Fächern auf Anhieb gut mit, hatten sogar in einzelnen Teilbereichen einen kleinen Vorsprung (z.B. in Mathe oder in den Fremdsprachen).
Claudia Schäfer, im Vorstand zuständig für die Pädagogische Konzeption, freute sich über den Erfolg der Kinder: „Es ist schön zu hören, dass unser Konzept aufgeht und dass unser Angebot die Kinder gut auf die weiterführenden Schulen vorbereitet.“
Abschließend erläuterte Pädagoge von der Lühe den Prozess und die Beratungsangebote der Schule für die Eltern sowie die Vorbereitung für die Kinder durch Hospitationswochen in den Zielschulen und einen besonders individualisierten Wochenplan. So wird gewährleistet, dass die Kinder gut auf den Wechsel vorbereitet werden.
Kinder der Freie Schule Seligenstadt gehen inzwischen auf die Joachim-Schumann-Schule (Babenhausen), die Heinrich-Böll-Schule (Niederroden), das Einhardgymnasium (Seligenstadt), die Waldorfschule (Dietzenbach) und die Hermann-Hesse-Schule (Obertshausen).
Wir danken Ann-Kathrin Rühl, Selina Habel, Matthias Knecht, Keno Mehrpahl, Jan-Einar Groh, Shari Wronski und Yannick Günther für ihre Mitwirkung an diesem Abend.
18.2.09 (tmh)


