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Neue Lehrerin: Barbara Ding
Zum 1.3. startete Barbara Ding als neue Lehrkraft in der Freie Schule Seligenstadt. Hier können Sie Barbara Ding kennen lernen.
Interview mit Barbara Ding
FSS: Willkommen in der Freie Schule Seligenstadt, liebe Barbara.
Barbara Ding: Vielen Dank. Ich habe ja schon am vergangenen Mittwoch am Konzepttag zwischen Vorstand und Team teilgenommen. Da bin ich schon sehr nett aufgenommen worden und jetzt freue ich mich, die Eltern und Kinder kennen zu lernen.
FSS: Wie bist Du denn auf uns überhaupt aufmerksam geworden?
BD: Den ersten Kontakt hatte ich über Angela Groh, die ja schon lange hier arbeitet. Sie hat mir von der Schule erzählt und auch davon, dass ihr eine Stelle zu besetzen habt. Und das Konzept hat mich gleich angesprochen. So habe ich mich beworben.
FSS: Was hast Du denn bisher beruflich gemacht? Du warst ja sogar im Ausland.
BD: Nach dem Studium in Heidelberg für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen habe ich normal mein Referendariat an der Grundschule in Nassig und der Grund- und Hauptschule in Wertheim-Reinhardshof absolviert.
Aber da ich im Anschluss sowieso Schule und Wohnort hätte wechseln müssen und ich mit dem Unterrichtsstil an vielen staatlichen Schulen hier so meine Schwierigkeiten hatte, bin ich erstmal ins Ausland gegangen, und zwar nach Nordirland. Dort hatte ich schon während des Studiums in einer Camphill-Einrichtung mit Menschen mit geistiger Behinderung in Holywood in der Nähe von Belfast gearbeitet und so zog es mich erst mal dorthin zurück.
Später war ich als so eine Art Integrationshelferin an der Stranmillis Primary School in Belfast tätig.
FSS: Das hört sich ja fast so an, als wärest Du unseretwegen aus Nordirland zurück gekehrt?
BD: Naja, ein bisschen ist es schon so. Normalerweise sind Grundschulen ja stark auf die Vermittlung von Inhalten ausgerichtet, und die Kinder müssen auch ein Stück funktionieren. So habe ich es am eigenen Leib erfahren und so war es auch an vielen der Schulen, die ich im Laufe meiner Lehrerausbildung kennen gelernt habe.
Hier aber ist das anders. Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre, die Kinder stehen im Mittelpunkt. Das finde ich viel besser.
FSS: Was machst Du denn in Deiner Freizeit?
BD: Nun, ich muss mich natürlich hier erst einleben und neu zu recht finden. Aber meine Leidenschaften bringe ich natürlich mit.
Ich singe gern im Chor, am liebsten in einem Gospelchor. Vielleicht finde ich schnell wieder einen solchen Gospelchor. Natürlich die Musik insgesamt, das habe ich ja auch studiert. Mein Instrument ist die Harfe, ein erstes Engagement habe ich schon. Und Lesen.
FSS: Musik und Freie Schule Seligenstadt gehören ja schon irgendwie zusammen. Da dürfen wir ja gespannt auf das nächste Lehrerkonzert sein. Vielleicht lebt ja auch der Elternchor wieder auf.
Nochmals herzlich willkommen und vielen Dank für dieses Gespräch.
Das Gespräch führte Thomas Meyer-Haugwitz am 28.2.2009.

