Theater in der Schule
Am 25.4. gastierte das Rara-Theater im Bistro der Schule mit dem Stück "Acht Stunden Zeit" von Charles Maître.
Am vergangenen Samstag gastierte das Rara-Theater mit dem Stück "Acht Stunden Zeit" von Charles Maître im Bistro der Freie Schule Seligenstadt. Die Zuschauer konnten verfolgen, wie sich der tot geweihte Großindustrielle George Rudel mit seinem eigenen Selbstmord an seiner Frau rächt, die ihn mit einem Liebhaber hintergangen hat.
Die Regisseurin Tanja Garlt brachte damit ein turbulentes und bis zum Schluss spannendes Krimidrama auf die Bühne der Schule. Die Schauspieler zeigten ihr Können auf hohem Niveau und konnten – wegen der Clubatmosphäre – auch die leisen Zwischentöne des Stückes transportieren. Den dramatischen Bogen schlug Michael Gelbke (sehr gut als exzentrischer George Rudel), der mit stetigem Grinsen und leisen Tönen seine Rache plant und eiskalt durchführt. Selina Rossgardt spielte hervorragend und mit großartiger Mimik die Angst und Unsicherheit aber auch die Blasiertheit von Fabienne Rudel, Alexander J. Beck gab dem Bruder Robert Rudel eine dekadente, suffisante Note. Der Liebhaber Serge Voisard wurde von Glen-Michael Arriola sehr sanft und liebevoll interpretiert. Wortgewaltig und mit großem Schwung löst Inspektor Mathis (gespielt von Stefan Schmidt) unterstützt von seinem Hilfspolizisten (Jan Landsiedel, der vorher schon in der Rolle des Notars zu sehen war) am Ende den Fall.
Presseberichte
![]() Seligenstadter Heimatbote |
07.05.2009: Rara-Theater in der Schule: "Acht Stunden Zeit" |



