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Freie Schule Seligenstadt unter den 50 besten Schulen Deutschlands

Ein tolles Ergebnis erzielte die Freie Schule Seligenstadt beim diesjährigen deutschen Schulpreis


Seit 2006 wird der Deutsche Schulpreis von der Robert-Bosch-Stiftung in Zusammenarbeit mit der ARD, dem stern und der Heidehof Stiftung ausgelobt, um Schulen auszuzeichnen, die herausragende pädagogische Leistungen vollbringen. Von Beginn an nimmt die Freie Schule Seligenstadt jährlich an diesem größten und höchst dotierten deutschen Schulwettbewerb teil. Gesucht werden Schulen, die sich den Herausforderungen der Zeit stellen, Lernfreude wecken sowie öffentlich und bundesweit Vorbilder für die Schulentwicklung in Deutschland darstellen.

Dieses Jahr hatten sich 119 Schulen unter dem Motto „Dem Lernen Flügel verleihen“ beworben und die Freie Schule Seligenstadt wurde in den Kreis der besten 50 deutschen Schulen aufgenommen. Damit verbunden war die Einladung  zum Exzellenzforum in Bad Boll, bei dem hochrangige HochschulpädagogInnen aus ganz Deutschland Vorträge zum Themenkomplex „Der Qualitätsbereich Verantwortung“ anboten. Die Pädagogin Angela Groh und Vorstandsmitglied Claudia Fink besuchten als Vertreterinnen der Freien Schule Seligenstadt das dreitägige Seminar und sammelten im Arbeitskreis „Verantwortung in der Demokratie“ neue Impulse für die Weiterentwicklung des Konzeptes der Freien Schule Seligenstadt.

Neben dieser qualitativ sehr hochwertigen Weiterbildung wurde der Freien Schule Seligenstadt eine telefonische Rückmeldung und Beratung bezüglich der Bewerbung und des gelebten Schulalltages zuteil. Die ehemalige pädagogische Leitung der Helene-Lang-Schule, Wiesbaden (Gewinnerin des deutschen Schulpreises 2007), Ingrid Kaiser, zeigte sich fasziniert von der vorgelegten Bewerbung, der Vielfalt des Schullebens sowie dem aktivierenden und herausfordernden Unterricht. „Die Freie Schule Seligenstadt ist eine Schule, von der alle träumen“, war die lobende Rückmeldung. Dass die Seligenstädter Schule, welche 1998 als Grundschule mit sich anschließender Förderstufe gegründet und 2008 um die Eingangsstufe (0. Klasse) erweitert wurde, nicht unter die besten 20 Schulen gewählt wurde, liege daran, dass sie mit 56 SchülerInnen recht klein und ihre Grundvoraussetzungen damit schlecht auf anderer Schulen übertragbar sein, und die mögliche Vorbildfunktion ist ein Kriterium bei der Vergabe des deutschen Schulpreises. Die Fachreferentin ermutigte das Schulteam allerdings, sich auch im kommenden Jahr wieder zu bewerben und stellte einen eventuellen Sonderpreis der Jury in Aussicht.

Text: Christiane Disser