Akademische Feier am 14.8.
Mit dabei auch Ehemalige und Gründer der Schule und viele Gäste ...
Vorstandsmitglied Thomas Meyer-Haugwitz hieß die Gäste, darunter Landrat Walter, Bürgermeisterin Nonn-Adams und Bürgermeisterin Disser sowie 1. Stadträtin Bicherl herzlich im neu gestalteten Bistro willkommen. Vertreter aus vielen Kindertagesstätten und umliegenden Schulen waren ebenso der Einladung zur Geburtstagsfeier gefolgt wie Vertreter der Lokalpolitik aus Obertshausen, Rodgau, Mainhausen und Seligenstadt. In seiner Ansprache würdigte Meyer-Haugwitz insbesondere das Engagement und den Mut der Gründerfamilien, die ebenfalls eingeladen waren.
Landrat Walter würdigte das ehrenamtliche Engagement und den vorbildlichen Beitrag zur Bürgergesellschaft, den die Eltern der Freie Schule Seligenstadt leisteten. „Sie tun das ja nicht nur für ihre eigenen Kinder“, so Walter, „sondern auch für andere“. Der nachweisbare Bildungserfolg der Freie Schule Seligenstadt liege auch in der Freiheit der Trägerschaft und in der Individualität der Betreuung. Deshalb habe er gern die Schirmherrschaft über dem Jubiläum übernommen. Walter warb für Schulen in privater Trägerschaft als Alternative zum staatlichen Bildungssystem und als Innovationsmotor.
Seligenstadts Bürgermeisterin Nonn-Adams strich heraus, dass die Freie Schule Seligenstadt längst einen festen Platz in der Seligenstädter Bildungslandschaft eingenommen habe. Das Elternengagement sei exemplarisch. In der gelebten Kreativität, welche die Freie Schule Seligenstadt zu dem gemacht habe, was sie heute darstelle, erwachse eine große Chance für die Zukunft. „Ich bin froh, dass die Freie Schule das Wort Seligenstadt im Namen trägt“, stellt sie fest. Sie überreichte der Schule einen Satz Nachschlagewerke für die Schulbibliothek.
„Die Freie Schule Seligenstadt ist eine wichtige Alternative für unsere Kinder“, unterstrich Mainhausens Bürgermeisterin Disser. „Wir sollten nachdenken, welche Ansätze – auch organisatorischer Art – auf staatliche Schulen übertragbar sind“. Sie bewundere den guten Geist, der trotz allen Wachstums, Umbaus und aller Weiterentwicklung in der Schule herrsche. Disser wünschte der Schule eine gute Zukunft und dem Jubiläumsjahr gutes Gelingen.
Eine kleine Musik, die in dieser Besetzung auch schon 1998 bei der ersten Einschulung erklang, stimmte die Gäste auf die Festansprache von Bärbel Graul-Sattler ein. Graul-Sattler ist eine der Initiatorinnen und Gründer der Freie Schule Seligenstadt. In ihrer Rede beschrieb sie auch den Gründungskrimi, denn die Genehmigung der Schule traf erst einen Tag vor der Einschulung der ersten Kinder nach drei langen Jahren des Erarbeitens, Warten und Abstimmens bei den Verantwortlichen ein. Graul-Sattler stellte die konzeptionellen Ideen der Schule kurz vor und verglich die heutige Schule mit der Gründergeneration. Selbst lange Jahre 1. Vorsitzende des Trägervereins, war Graul-Sattler sichtlich beeindruckt von der zwischenzeitlichen Entwicklung „ihrer“ Schule.
Mit einem Duett für Geige (Sue Ferrers) und Fagott (Angela Groh) klang der offizielle Teil aus. Anschließend war noch genügend Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen des Konzept und der Räume – und zum Anstoßen auf den 10. Geburtstag der Freie Schule Seligenstadt.

