Konzept der Schule
Kleine Lerngruppen
Eine Lerngruppe besteht aus 14 bis 21 Kindern.
Altersgemischte Lerngruppen
Die drei Lerngruppen sind die Entdeckergruppe (letztes Kindergartenjahr + 1. Klasse), die Siedlergruppe (2. - 4. Klasse) und die Eroberergruppe (5. + 6. Klasse).
Optimales und sehr gutes Betreuungsverhältnis in den Lerngruppen
Jede Lerngruppe wird i.d.R. von zwei Pädagogen betreut. Für die Integrationskinder stehen zwei Zivildienstleistende zur Verfügung.
Individuelle Lehrpläne für jedes Kind
Die kleinen, altersgemischten und optimal betreuten Lerngruppen ermöglichen es, dass jedes Kind wöchentlich einen individuell angepassten Lern- und Arbeitsplan bekommen kann. Dieser "Wochenplan" wird dann von den Kindern in Eigeninitiative bearbeitet, wodurch schon in den ersten Klassen ein Reflektieren über die eigene Arbeitsmethodik angeregt wird (z.B. Zeitmanagement: " Wie lange brauche ich wofür?" Stimmen meine geplanten Zeiten mit dem überein, was ich dann wirklich dafür aufwende? usw.). Nach Fertigstellung der einzelnen Arbeitsschritte werden die Ergebnisse von den Pädagogen kontrolliert und abgezeichnet.
Lernen vom ersten Schultag an
Durch die altersgemischten Gruppen besteht der größte Teil der Lerngruppe immer aus erfahrenen Schülerinnen und Schülern. Pro Schuljahr werden nur maximal acht neue Kinder aufgenommen, die dann durch Paten sehr schnell in die Lerngruppe integriert werden.
Begabte werden gefördert
Durch die Individualisierung des Lernens mit Wochenplänen können (hoch)-begabte Kinder den ihren Anlagen entsprechenden Lernrhythmus entwickeln.
Lernbehinderung wird berücksichtigt
Lernbehinderungen werden berücksichtigt, und die jeweiligen Wochenpläne werden entsprechend pädagogisch konzipiert.
Sozial- und Teamfähgikeit wird aktiv eingeübt
Durch den täglichen Sitzkreis, in dem jeweils ein anderes Kind die Gesprächsführung übernimmt, wird u.a. das aktive Zuhören geübt. In Projekten wird die Wichtigkeit der Zusammenarbeit untereinander immer wieder praktisch erlebbar gemacht und damit die Teamfähigkeit aktiv trainiert.
Lernen an und in der realen Umwelt
Das Lernen von theoretischen Wissenseinheiten wird weitergeführt durch die Anwendung dieses Wissens in praktischen Lebenszusammenhängen. Ein realitätsnahes, ganzheitlich erfahrbares Lernen mit praktischer Anwendung im schulischen und ausserschulischen Umfeld wird gefördert, um echte Erfahrungswerte bilden zu können.
Praktische Einübung musisch/ künstlerischer Fähigkeiten
An mehreren Tagen in der Woche findet aktiver Musikunterricht mit Orchesterinstrumenten statt. Der Umgang mit Materialien wie Holz, Metall usw. wird in der schuleigenen Werkstatt mit professionellen Werkzeugen (Schweissbrenner, Bohrmaschine, usw.) eingeübt. Die im Kunstunterricht erstellten Werke werden zur Gestaltung der Räume und der Schule verwendet.
Englisch ab der Eingangsstufe
Englisch als erste Fremdsprache wird schon vom ersten Schultag an unterrichtet.
Französisch als zweite Fremdsprache
Um den Übergang an die Regelschule (insb. zum G8-Gymnasium) sicherzustellen, wird Französisch als zweite Fremdsprache angeboten. Der Unterricht in Französisch beginnt in der 5. Klasse und ist Pflicht für Kinder, welche auf das Gymnasium wechseln werden, freiwillig für die anderen Kinder.
Elternmitarbeit
Die Einbeziehung der Eltern in den Schulalltag ist tragender Bestandteil des Schulkonzeptes. Dadurch erst kann ein sinnvolles Mitspracherecht der Eltern ermöglicht werden.

