
Organisationsmodell
Alle Hand in Hand
Wie wir zum St. Galler Modell gekommen sind – und warum
Mit dem Wachstum unserer Schule sind auch die Anforderungen an ihre Organisation gestiegen. Als sich die Gründergeneration nach und nach zurückzog und die Schule um weitere Jahrgänge wuchs, kamen immer mehr Aufgaben auf den ehrenamtlichen Vorstand zu. Vieles ließ sich auf Dauer nicht mehr nebenbei bewältigen. Es wurde klar: Wir brauchten eine Struktur, die Verantwortlichkeiten verständlich regelt und die Entwicklung unserer Schule langfristig unterstützt.
2012/2013 machten wir uns deshalb gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Main auf die Suche nach einem passenden Organisationsmodell. Unsere Wahl fiel auf das St. Galler Modell. Es unterscheidet drei Ebenen der Führung: Die Mitgliederversammlung gibt den grundlegenden Rahmen und die Richtung vor. Der Vorstand entwickelt daraus die strategische Ausrichtung. Die Geschäftsführung setzt die Entscheidungen im Alltag um.
Diese Aufteilung hilft uns, Aufgaben und Zuständigkeiten klarer zuzuordnen und strategische Fragen vom täglichen Betrieb zu unterscheiden. So können Entscheidungen dort getroffen werden, wo die passende Verantwortung und Perspektive liegen. Das Modell ist für uns kein starres Regelwerk, sondern ein Rahmen, den wir weiterentwickeln – damit unsere Schule verlässlich organisiert bleibt und sich zugleich gemeinsam mit ihrer Schulgemeinschaft weiter entfalten kann.


